Vorsicht Glas Klebeband und Bruchgefahr

Glas & Flaschen sicher verschicken – so wird zerbrechliche Ware verpackt

Zerbrechliche Güter wie Glas, Glasflaschen, Porzellan, Keramik und weitere Waren, z.B. Dekorationsartikel, Weinflaschen, Bierflachen usw. stellen immer ein Problem dar, wenn es um den Versand geht – egal ob als Einzelstücke, in kleinen Mengen oder gleich als ganze Palette. Besonders kompliziert kann es beim Verschicken und Verpacken von Glas und Flaschen werden. Obwohl das Zerbrechen der Ware nie gänzlich ausgeschlossen werden kann, da auf dem Transportweg selbst unvorhergesehene Umstände eintreten können, oder die Behandlung der Pakete nicht richtig gehandhabt wird, kann man dem mit der Auswahl der richtigen Verpackungen und Füllmaterialien vorbeugen und Glas fortan sicher verschicken – mit der richtigen Versandverpackung. Zum Beispiel mit den activaAir Luftpolsterkissen & Luftposltermatten, die Sie in unserem Shop als Luftpolsterfolien-Füllmaterial erhalten. Eine sorgsame Lagerung und der sichere Versand von Glas & Flaschen ist nicht nur für die Zufriedenheit der Kunden wichtig, da so weniger Ausschuss entsteht, der im Zweifel noch einmal versandt werden muss, sondern auch, da die Transportversicherung nur zahlt, wenn zerbrechliche Waren wie Glas und Flaschen richtig verpackt und verschickt wurden.

Zur richtigen Versandverpackung und sicheren Lagerung gehören übrigens auch Warnklebeband, z.B. das Bruchgefahr-Klebeband und das Vorsicht Glas KlebebandMit diesem Artikel geben wir Ihnen Tipps und Tricks rund um das Verschicken von Glasflaschen & Co. an den Endkunden an die Hand. Selbst ein altgedienter Logistiker mag gerade beim Flaschenversand noch neues lernen können. Durch den Boom von Spirituosen- und Weinhändlern im Internet hat es auch auf dem Gebiet der Einzel- und Karton- oder Kistenverpackung für Flaschen eine ganze Reihe Innovationen gegeben.

Luftpolster-Mattenfolie – zerbrechliche Waren aus Glas oder Keramik richtig verpacken
  1. Runde oder zylinderförmige Waren, wozu letztendlich ja auch Flaschen zählen, wickelt man am besten in Luftpolstermatten mit vielen kleinen Luftkammern wie die 7 Tube. Denn die kleinen Kämmerchen sorgen für eine Biegsamkeit der Mattenfolie, die ein Luftpolsterkissen nicht hat. Nur mit Luftpolstermatten kann man Waren umwickeln, statt sie nur an den Kanten zu polstern. Optimal, um unverpackte Glasflaschen zu verschicken, z.B. Alkohol.
  2. Eckige Waren & Umverpackungen polstert man am besten mit Luftpolsterkissen, denn diese sind viel voluminöser und ein wenig robuster, weshalb sie sich optimal zum Schutz von Kanten und zum Ausfüllen der Hohlräume u.a. in den 90 Grad Winkeln einfügen. Das verhindert ein ständiges Verrutschen der empfindlichen Ware. Nach oben, also zwischen Kartondeckel und Ware, sollte man aber zusätzlich mit einer dünneren Matte polstern. Ist eine Flasche also nicht lose im Karton, sondern befindet sich in einer Umverpackung wie bspw. häufig bei Whiskey-Flaschen, dann eignen sich eher Luftpolsterkissen. Ist die Flasche lose in der Kartonage, dann sind Luftpolstermatten ideal.
  3. Kleinere Hohlräume, wie z.B. zwischen relativ hoher Ware und Kartondeckel, polstert man am besten, wie bereits bei 2. erwähnt, mit einer Mattenfolie.
  4. Größere Hohlräume entstehen, wenn viel Platz bzw. Hohlraum zwischen einer relativ niedrigen Ware / Umverpackung und dem Kartonagen-Deckel entsteht. Hier eignen sich wiederum die dickeren Luftpolsterkissen, um den großen Hohlraum effektiver zu füllen. Beispiel: ein paar Packungen Kurze

Fazit: Genauso wichtig wie das Auspolstern des Pakets mit Luftpolsterfolie beim Verschicken von Glas und zerbrechlichen Waren ist also die optimale Kartongröße, mit möglichst wenig Hohlräumen. Die übrigen Hohlräume werden dann, je nach Ware, mit Luftpolstermatten oder Kissen ausgefüllt. Am Ende sichert man den Karton dann zusätzlich mit dem bereits erwähnten roten Warnklebeband.

Der richtige Karton für Flaschen– Voraussetzung für erfolgreichen Versand

Vorsicht Glas Klebeband ist immer empfehlenswert – unabhängig von Kartongröße und Luftpolster. Bei activaTec ab 0,69 € pro Rolle

Am wichtigsten beim Versand von Glas und Flaschen ist die Wahl eines stabilen und widerstandsfähigen Kartons. Für Einzelflaschen gibt es hier inzwischen spezielle Doppel-Kartonagen mit Deckel. Die erste Verpackungsschicht ist aus stabilem, dicken Karton mit Wellschichteinlage und liegt dicht an der Flasche an. Um diese herum kommt noch einmal eine Transportverpackung in Form eines Versandkartons. Auch diese liegt wieder passgenau am ersten Karton an. Die Wellschichten und der doppelte stabile Karton samt kleiner Luftmengen dazwischen führen dazu, dass die Einzelflaschen gegen die meisten Erschütterungen gefeit sind und sollten – je nach der Dicke des Glases – auch Stürze aus einigen Metern überstehen können. Trotz der gegebenen Sicherheit bei der Wahl einer solchen Verpackung für den Versand von Einzelflaschen müssen diese Pakete – wie alle anderen, in denen zerbrechliche Waren transportiert werden – mit entsprechenden Warnhinweisen versehen werden. Aufkleber oder Klebeband mit Warnaufschrift, gerne auch in Warnfarben, sind also unter allen Umständen anzubringen, da die Versicherung ansonsten im Falle eines Transportschadens häufig nicht haftet. Es ist dabei meistens ganz egal, wie professionell die Verpackung ansonsten ausgeführt wurde. Für den Versand mehrerer Flaschen bieten Verpackungshersteller extra dafür angefertigte Weinversandkartons an, je nach Anbieter kann es Kartons für vier, die klassischen sechs und acht Flaschen geben. Am üblichsten ist dabei der Weinversandkarton für sechs Flaschen, da dies auch die traditionelle Menge der Weingüter ist. Achten Sie bei der Auswahl von Transportkartons, in denen größere Mengen an Flaschen versandt werden sollen, darauf, dass Tragelaschen oder Löcher in diesen vorgesehen sind, da bei den Gewichten der händische Transport sonst zu unkalkulierbaren Risiken führen kann.

Dünnwandiges Glas – ein echtes Versandproblem

Wenn es darum geht, Glas und Flaschen richtig zu verpacken, dann stellen Gläser im allgemeinen ein sehr viel größeres Problem dar, als Flaschen, bei denen es aufgrund des hohen Versandaufkommens inzwischen viele spezielle Verpackungslösungen gibt. Ganz besonders problematisch ist der Versand von Produkten aus dünnwandigem Glas wie Weingläsern. Hier gilt für den Versandkarton und die innen eingelegten Trenner zwischen den einzelnen Gläsern, falls diese nicht einzeln versandt bzw. bestellt werden, genau die gleiche Faustregel wie beim Flaschenversand: stabile Kartons, evtl. Doppelverpackungen und am besten Kartonagen mit Wellschichten, die Druck und Fall abfedern helfen. Im Gegensatz zu Flaschen ist beim Glasversand aber auch immer Füllmaterial notwendig. Nun gibt es auch hier eine breite Auswahl und für massive Glasprodukte wie dickwandige Vasen, Skulpturen oder ähnliches bietet sich eine Kombination von Papier und Luftpolsterfolie an. Bei Weingläsern oder anderen besonders empfindlichen, dünnwandigen Glasprodukten bietet sich hingegen die Verwendung von Verpackungschips oder – flocken an. Auch Papier kann Wunder wirken, solange die Gläser nicht aneinander schlagen können und an allen außen zum Karton hin liegenden Seiten genügend abgefedert werden, was natürlich einen etwas größeren Karton voraussetzt. Die Notwendigkeit der Kennzeichnung mit entsprechenden Aufklebern oder Warnklebeband sollte sich bei einem so leicht zerbrechlichen Produkt von allein verstehen, treten doch dieselben versicherungstechnischen Probleme auf, wie bei dem Versand von Flaschen.

Vorschriften für den Versand zerbrechlicher Waren

Gesetzliche Vorschriften für den Versand und das richtige Verpacken von Glas und Flaschen gibt es nicht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, sich mit der zuständigen Versicherung auseinanderzusetzen, falls der Transport selbst erledigt wird, bzw. die Vorgaben des beauftragten Unternehmens zum Transport zerbrechlicher Waren genau zu beachten. Sollten diese nicht in den AGB angegeben sein, sollten sie diese im Vorfeld erfragen. Leider kommt es gerade beim Versand von empfindlichen Produkten – von Glas über Flaschen bis hin zu Kunstwerken – immer wieder zu Missverständnissen und ärgerlichen Komplikationen, wenn die genauen Details und Zuständigkeiten nicht im Vorfeld geklärt worden sind. Auch auf die richtige Kennzeichnung mit Aufklebern oder Warnklebeband sollte unbedingt genau geachtet werden. So gibt es z.B. unterschiedliche Warnhinweise für zerbrechliche Waren und zerbrechliche Waren, die Flüssigkeiten enthalten.

Glas und Flaschen richtig verpacken – ein Beispiel zur Anschauung

Zuerst einmal muss der stabile Karton hergerichtet werden. Der Boden sollte dann mit einer Pufferschicht versehen werden. Gut eignet sich hier weiches Papier. Die einzelnen Artikel sollten danach in Luftpolsterfolie gelegt werden oder in Trennern aus Karton (z.B. bei Weingläsern) eingebracht werden. Danach sollte um die Ware bis zum Rand des Kartons mit Versandchips, Luftkissen oder Papier ausgefüllt werden. Bei einem gemischtem Transport gehören schwere Artikel immer ganz nach unten und der Karton muss entsprechend gekennzeichnet werden (oben/unten). Dabei sollte nie an Verpackungsmaterial gespart werden – die Haftungsfrage bei beschädigten Gütern ist oft genug unklar und führt mitunter zu langwierigen Auseinandersetzungen mit der Transportfirma oder dem Endkunden.

Bildnachweise

Titelbild: Fotolia #83307188 | Urheber: Björn Wylezich