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DropShipping & Lieferantenauswahl – so vermeiden Sie Anfängerfehler!

DropShipping ist für den Onlinehandel eine attraktive Möglichkeit, ohne großes finanzielles Risiko ein breites Warensortiment anzubieten. Die Handelsform etabliert sich seit wenigen Jahren immer stärker und hilft gerade kleinen und mittelständischen Händlern dabei, ihren Weg zu einem erfolgreichen Online-Unternehmen zu gehen. Damit dieser nicht durch Unwissenheit und strategische Fehler behindert wird, ist die Auswahl der richtigen Lieferanten und eine intelligente Planung der DropShipping-Routine unverzichtbar. Im Folgenden zeigen wir Ihnen typische Stolpersteine und Probleme, mit denen sich Anfänger auseinandersetzen müssen, und wie Sie diese überwinden.

Fehler Nr. 1: Zu geringe Recherche über die Qualität des Anbieters

Der Erfolg jedes Onlinehändlers steht und fällt mit der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit seines Partners für Versand und Lieferungen. Dies ist selbst kleinen Betreibern von Onlineshops bewusst. In der Praxis wird trotzdem nur wenig Zeit investiert, sich mit verschiedenen Anbietern auseinanderzusetzen und die jeweiligen Stärken und Schwächen der Anbieter zu analysieren.

Ein beliebtes Prinzip, die Qualität eines Lieferanten zu ermitteln, ist die Durchführung mehrere unabhängiger Probebestellungen. Auf diese Weise zeigt sich, wie schnell der Partner wirklich liefert und ob im Vorfeld gesetzte Zeitvorgaben eingehalten werden. Sollte es zu Abweichungen und Verzögerungen kommen, sind diese vom ausgesuchten Lieferpartner plausibel zu begründen. Werden die Probebestellungen parallel durchgeführt, geht wenig Zeit zur Etablierung Ihres Onlineshops verloren.

Fehler Nr. 2: Schwierigkeiten bei internationalen Bestellungen

Um weitreichenden Erfolg mit einem Onlineshop zu haben, werden Ihnen die Bestellung von deutschen Kunden allein nicht ausreichen. Gehen Sie davon aus, dass Privat- und Geschäftskunden aus deutschen Nachbarländern oder sonstigen Nationen bei Ihnen bestellen möchten. Was wesentlich zur Etablierung Ihres Shops beiträgt und als echter Erfolg gewertet werden darf, bringt bei Bestellung und Versand zusätzliche Hürden mit sich.

Zum einen sollte Rechtssicherheit für sämtliche Nationen vorliegen, in die Sie Ihre Waren potenziell  versenden. Themen wie Rückgaberecht, Annahme und Ablehnung von Lieferungen, Einfuhrbestimmungen und mehr können den ausländischen Versand erschweren. Dies gilt vorrangig, wenn Sie Produkte außerhalb der EU versenden möchten. Zum anderen sollte gewährleistet sein, dass Sie adäquat auf Fragen ausländischer Kunden antworten können. Liefern Sie deshalb nur in Nationen, mit deren Einwohner Sie oder enge Mitarbeiter kommunizieren können.

Fehler Nr. 3: Schwankungen im Tagesgeschäft berücksichtigen

Wenn Sie mit einem Onlineshop anfangen und erstmals einen Lieferanten auswählen, wird dieser zunächst allen Ansprüchen bei einer überschaubaren Anzahl von Bestellungen genügen. Bei wachsendem Erfolg Ihres Shops wird von Ihrem Partner eine bessere Performance verlangt, ohne die Sie in Lieferschwierigkeiten geraten und einen negativen Eindruck bei alten und neuen Kunden hinterlassen.

Der Umstand ist selbst bei kleinen Betrieben zu bedenken, beispielsweise wenn Sie eine befristete Rabattaktion durchführen oder ins Weihnachtsgeschäft einsteigen. Klären Sie deshalb rechtzeitig ab, ob der Lieferant auf temporär steigende Anfragen reagieren kann und so unter allen Umständen ausreichend Know-How und Manpower aufweist.

Fehler Nr. 4: Professionelle und schnelle Kommunikation

Ob sich Ihr Onlineshop etabliert und positiv von Ihrer Konkurrenz abgrenzen kann, hängt vom direkten Kontakt zwischen Ihnen und Ihren Kunden ab. Alte und neue Kunden werden sich nicht nur durch günstige Bestellpreise überzeugen lassen, wenn Sie mit Ihrem Shop schwer zu erreichen sind oder einen eingeschränkten, unfreundlichen Service bieten. Dem gleichen Maßstab sollten Sie folgen, wenn Sie auf der Suche nach einem Lieferanten sind.

Ein fachkundiger Partner wird zeitnah auf Ihre Wünsche eingehen und Ihnen zu gängigen Geschäftszeiten für alle Anfragen zur Verfügung stehen. Im Idealfall wird Ihnen ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung gestellt, der zu jeder Zeit ein offenes Ohr für Ihre Wünsche und Nachfragen hat. Ist dies nicht der Fall, sollte Ihr Lieferpartner eine dauerhaft besetzte Hotline aufweisen, um Sie in jeder Situation angemessen zu beraten und Probleme abzuklären.

Titelbild:

AdobeStock – symkin